Das Internet ist ein cyberkrimineller Raum. Diverse Pressetexte auf diesem Blog beweisen das. Ich füge hinzu: Das Internet ist eine Grauzone, ein Minenfeld, ein Glashaus. Wer sich darin bewegt, lebt gefährlich. So wie Alexandra Graßler von der WissensAgentur. Ihr Job ist Wissen sammeln und vernetzen. Aber Alexandra Graßler weiß zuviel, und das wurde ihr zum Verhängnis.
Sie wusste beispielsweise von dem Wort “Büro-Kaizen” und benutze es! Jetzt sitzt sie auf einem Berg Abmahnungen der Steuerkanzlei Steffi Köchy-Gellfart. Dumm gelaufen, hätte sie da nicht ihre Anwälte. Ich habe “dieses Wort” nun auch in den Mund, sorry, in das Blog genommen und bin gespannt, wann es in Kroppenstedt aufschlägt. Derweil kann ich mir überlegen, wie ich über “das Wort” schreibe, ohne es zu benutzen. Weiß jemand Rat?
Lösungsansätze
Wäre es nicht toll, ein Tool ähnlich der Rechtschreibprüfung zu haben, mit dem man Websites scannen kann, um die abmahngefährdeten Wörter rausfiltern? Dieses Tool müsste dann mit der Datenbank des Deutschen Patent – und Markenamts verknüpft sein, damit auch kein Wort, kein Begriff mehr durch die Lappen geht.
Ich denke, ein Programmierer könnte mit sowas reich werden. Eine Lösung für das Abmahn-Problem wäre das freilich nicht. Denn: Abmahner sind pfiffig. Um das nachvollziehen zu können, muss man sich bloß mal durch’s Web googeln* (mit Google suchen).
Ein Anwalt ist da der bessere Ansatz zur Lösung des Abmahn-Problems, oder?
*Anwälte (Ja, schon wieder die!) von Google forderten Redaktionen per Brief auf, das Wort „googeln“ nicht mehr im allgemeinen Sinne von „Im Internet suchen“ zu verwenden.

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