Der Ausblick von Trend Micro auf das Jahr 2008 ist düster: Scan-basierte Sicherheitslösungen reichen nicht mehr aus; die Malware-Szene sucht fieberhaft nach Schwachstellen. Das Unternehmen, Anbieter für Internet-Content-Security, gibt folgende Prognosen für 2008:
- Legacy Code (ältere, übernommene Programmbestandteile) in Betriebssystemen und Schwachstellen in populären Applikationen werden von Kriminellen ausgenutzt, um Code einzuschleusen, der wiederum das Ausführen von Malware ermöglicht. Ziel ist der Diebstahl vertraulicher Informationen.
- Bekannte Websites aus allen Bereichen wie beispielsweise Social Networking, Banking, Auktionen, Online-Gaming etc., stehen weiterhin auf der Liste der Angriffsziele und werden für die Verbreitung von Links zweckentfremdet, die auf Malicious Codes für Phishing und Identitätsdiebstahl führen.
- Geräte ohne Sicherheitsmanagement – wie zum Beispiel Smartphones, MP3-Player und Spielkonsolen – sind aufgrund der wachsenden Funktionalität einfache Schlupflöcher in Unternehmensnetze. Öffentliche Zugangspunkte in Hotels, Cafes etc. werden zur Verbreitung von Malware genutzt.
- Über E-Mail, Instant Messaging sowie File-Sharing-Dienste wird weiterhin in starkem Maße gefährlicher Content verbreitet. Durch die gezielte Anpassung der Inhalte an die thematischen und regionalen Interessen bestimmter Anwendergruppen erzielen Kriminelle einen hohen Verbreitungsgrad. Ziel ist der Ausbau von Bot-Netzen sowie Datendiebstahl.
- Datenschutz und Sicherheitsstrategien für Software werden aufgrund der wachsenden Bedrohung zum Standard im Lebenszyklus kommerzieller Software. Darüber hinaus rücken Verschlüsselungstechnologien in den Fokus, die Informationen während der Übertragung und im Speicher schützen.
Quelle: Presseinformation vom 14.02.2008

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