Geschenke für Kunden und Geschäftspartner

von Ramona Hapke am Mittwoch, 11. November 2009 Kategorie(n): IT/TK, Marketing

Im vergangenen Jahr stellte ich im Beitrag “Geschenke für Kunden und Kollegen” eine interessante Auswahl an Geschenken aus verschiedenen Bereichen zusammen, wie Wein, Reise, Freizeitaktivitäten und Lifestyle. In diesem Jahr möchte ich vorwiegend digitale Geschenkideen für kleine und größere Budgets vorstellen. Die Beschenkten sollten technik- bzw. internetaffin sein. Auch der Schenkende wird bei der Auswahl des passenden Präsents feststellen, dass er sich mit technischen Angaben und möglichen Anwendungsgebieten auseinandersetzen muss.

Digitale Bilderrahmen

Foto: PhilipsFoto: Philips

Fotos in allen Varianten: ausgedruckt, in Fotobüchern, Kalendern, auf Tassen und T-Shirts, als Tapete … in diesem Jahr muss etwas Ausgefalleneres her.

Ein digitaler Bilderrahmen ist nicht nur schick, sondern auch variabel “befüllbar”. Auf ihm lassen sich unzählige Bilder, Videos und Musik unterbringen. Digitale Bilderrahmen erleben seit etwa zwei Jahren einen wahren Boom und sind auf dem Markt mittlerweile in einer breiten Vielfalt zu mittlerweile erschwinglichen Preisen zu haben.

Der Schenkende sollte neben vielen anderen Kriterien den Nutzen für den zu Beschenkenden berücksichtigen, wenn er sich für ein Modell entscheidet: Was soll das Gerät leisten? Zunächst muss ein digitaler Bilderrahmen nur eines können: Bilder gut darstellen. Dies allein tun auch schon Geräte von Discountern recht ordentlich.

Neben Größe, Auflösung und Farbqualität spielt der Preis eine wesentliche Rolle. Ein Mehr an Funktionen kostet. Doch wenn es dem Nutzer entgegenkommt, sind sie unverzichtbar. Solche Funktionalitäten sind beispielsweise: die Wiedergabe von Ton beim Abspielen von Videos oder Hintergrundmusik, ein integrierter Kartenleser, ein USB-Anschluss, ein großer interner Speicher, die Wiedergabe vieler unterschiedlicher Dateiformate, also nicht nur jpg und bmp. Wer unbedingt einen Wecker oder Kalender braucht, bekommt auch hierfür entsprechende Modelle.

Auf Qualität sollte man nicht verzichten, sonst ist der Rahmen wirklich herausgeworfenes Geld. Digitale Bilderrahmen mit einer Auflösung von 800 mal 600 Bildpunkten (Fernsehqualität) kosten in etwa ab 100 Euro, z. B. 7″-PhotoFrames von Philips.

Zum perfekten “Geschenke-Rahmen” gehört bei Philips seit November ein Geschenkeservice mit persönlichem Touch: “Auf www.philips.com/mygift können auf die PhotoFrames online eigene Bilder geladen und eine Gravur, Geschenkkarte und Verpackung gewählt werden.” Aus dem Geschenk wird so ein unverwechselbares Präsent.

Kleinere Fotorahmen  in Werbemittelformaten von 1,5″ bis 3,5″  sind zwar  günstig, eignen sich als repräsentative Geschenke aber nicht, sagt Reiner Schubert, der Geschäftsführer der cocos®-promotions GmbH.

Die gestiegene Popularität digitaler Bilderrahmen nahm ich zum Anlass, einen ausführlichen Bericht mit eigenen Tests im Media-Magazin zu publizieren.

Eine rettende Idee für den Notfall
Der TRAVELkeeper ® für den Schlüsselbund oder das Portemonnaie ist ein USB-Stick oder wahlweise eine flache USB-Card im Scheckkartenformat mit vorinstallierter Software zur Dokumentation und Verwaltung wichtiger Gesundheitsdaten, wie z. B. Blutgruppe, Allergien, Organspenden, Brillengläserstärke und Röntgenbilder. Natürlich lassen sich auf dem Datenträger auch andere Informationen abspeichern.

Die eingebundenen Daten können unabhängig von speziellen Lesegeräten an jedem PC mit USB-Anschluss gelesen werden, auch im Ausland. Die Lösung klingt brauchbar und wünschenswert. Ärzte können sich die aufgespielten Daten ansehen, ganz gleich, wo auf der Welt sich der Patient befindet, vorausgesetzt, der Stick wird im Notfall gefunden.

Eine feine Sache: einstecken und hochladen bzw. auslesen – darin sind sich sicher viele einig. An dieser Stelle drängt sich unweigerlich die Frage auf, wie der Arzt eigentlich mit den Angaben umgehen darf und soll. Welche Mitverantwortung trägt der Nutzer eines Sticks, wenn er versehentlich oder absichtlich “falsche” Daten aufgespielt hat und somit Daten und Person nicht identisch sind? Müssten persönliche Informationen nicht verschlüsselt sein? Verlässt sich ein Arzt auf die Angaben eines Patienten? Kann der die Verantwortung an den Arzt abwälzen, falls etwas mit den Daten nicht stimmt? Entbindet der Hersteller den Arzt von irgendwelchen Haftungsrisiken mit seinem Warnhinweis “Für die Richtigkeit der von Ihnen [Anm. d. Red.: gemeint ist der Nutzer, Patient usw.] eingetragenen Daten und Informationen auf diesem USB-Medium übernehmen Sie die alleinige und komplette Verantwortung”?

Diesen Hinweis möchte ich in Kürze zum Anlass nehmen, in einem Beitrag auf www.hapke-media.com näher auf das Thema einzugehen. Ärzte und Juristen sollen ebenfalls zu Wort kommen.

Virtuelle Punkte für richtiges Geld

virtueller Geschenkeladen von Facebookvirtueller Geschenkeladen von Facebook

Im derzeit größten sozialen Netzwerk Facebook
können User im Facebook-Geschenkeladen (http://www.facebook.com/giftshop.php) (teils gebrandete) Geschenke für ein paar Facebook-Credits kaufen.

Freunde im Netzwerk Facebook, die sich meist nicht persönlich kennen, drücken mit virtuellen Geschenken gegenüber anderen ihre Wertschätzung aus. Der gesamte Freundeskreis wird informiert, wenn Geschenke vergeben wurden.

Die Blogger Philipp Roth und Jens Wiese beschäftigten sich genauer mit dem Thema. Jens Wiese vom Privatblog facebookmarketing.de vermutet, dass durch Geschenke u. U. ein sozialer Druck aufgebaut wird, selbst auch zu schenken. Der bereits oben erwähnte Nutzen für den Beschenkten stellt sich auch hier. Wiese nennt eine Hausnummer: Etwa 30 Millionen Dollar habe Facebook im vergangenen Jahr im “gift shop” weltweit umgesetzt. Noch Fragen?

Schwung und Gefühl in digitalen Werbeanzeigen
Werbung ist teuer, Ausgaben wollen gut überlegt sein. Werbung im Internet lohnt sich, wenn die Kampagnen nicht nur gut geplant, sondern Anzeigen, beispielsweise für Google Adwords, haarscharf an der Zielgruppe getextet werden. Wer alles selbst machen will, kommt manchmal nicht so gut voran wie ein Spezialist.

Deshalb kam Webworkerin Miriam Torbeck auf eine günstige, variierbare und steuerfreundliche Idee: “Schenken Sie sich selbst oder einem Geschäftspartner doch mal eine Beratung für die Adwords-Text-Anzeigen. Damit weht im besten Fall frischer Wind in Ihre Anzeigen, der sich in besseren Klickraten und höheren Besucherzahlen manifestiert. Im ungünstigsten Fall gewinnen Sie die Erkenntnis, doch nicht allzu viel falsch zu machen.”

Konkret: 1 Text-Anzeige für 35,00 Euro netto, downloadbar als Geschenke-Gutschein. Darin enthalten ist die Sichtung des bisherigen Anzeigen-Erfolgs für ein bestehendes Adwords-Konto und eine neu getextete Anzeige. Adwords-Neukunden können stattdessen eine Begleitung bei der Konto-Einrichtung und dem ersten Anzeigentext erhalten.

Ganz konkret: http://torbeck.de.

Variante: Sich selber schenken ;)

—–
Wem diese Geschenkevorschläge nicht ausreichen, muss später wieder vorbeischauen. Auf meiner Geschenke-Safari werde ich bestimmt noch einiges finden, das Sie begeistert.

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