Kontakte, Aufgaben, Projekte verwalten

von Ramona Hapke am Montag, 17. November 2008 Kategorie(n): Internet, Praxistipps

In deutschen Büros ist es oft noch so, dass man für die Verwaltung eines neuen Projekts, einer neuen Aufgabenstellung o. ä. mal eben schnell eine Tabelle anlegt. Typisches Beispiel ist eine Teilnehmerliste. Fortgeschrittene Anwender lösen kleine Verwaltungsprobleme mit einer Datenbank, die aber schnell an ihre Grenzen stößt, sobald komplexere Daten abgebildet werden sollen, wie: Wer hat wann angerufen und was wurde vereinbart. Der und der ist in das Projekt involviert, die und die muss am soundsovielten über den Stand der Dinge informiert werden. Diese und jene Person hat abgesagt.

Die Lösung für die Darstellung komplexer Beziehungen im Business heißt ContactFactory. Wie es der Name vermuten lässt, fabriziert das internetbasierte System Kontakte und stellt eine Reihe verschiedenster Zusammenhänge zwischen ihnen dar.

Wer jetzt glaubt, ContactFactory sei eine komplizierte Angelegenheit, der irrt. Kompliziert war und ist es nur für den Entwickler Siegfried Hirsch und sein Team. Die Münchener Programmierer haben  soeben die Beta-Phase von ContactFactory eingeläutet, um anhand des Feedbacks der Beta-Tester an allen Ecken und Kanten zu feilen. Wenn auch Sie Beta-Tester werden möchten, schreiben Sie bitte eine Mail an:
feedback AT contactfactory DOT de
.

An dieser Stelle muss ich wohl den Beweis antreten, wie einfach ContactFactory (kurz: CF) zu bedienen ist.

Willkommen im Space!
Der persönliche Arbeitsbereich – Space – enthält zu Beginn der Arbeit mit CF keinerlei Daten:

cf1

Daten, die man mühsam in einer Tabelle zusammengesammelt hat, muss man jetzt nicht nochmals neu eingeben. Der Datenimport von csv-Dateien, vCards und aus Outlook funktioniert reibungslos. Das Ergebnis:
importiert

Die Eintragungen können nun kinderleicht und flexibel nachbearbeitet werden. Plus und Minus öffnen bzw. schließen beliebig viele weitere Datenfelder. Personen lassen sich mit einem Klick Firmen zuordnen.

Doppelte Einträge kommen vor, wenn man aus mehreren Tabellen Daten importiert. In CF werden diese per Klick zu einem Eintrag zusammengefügt. Clevere Funktion!

Viele kleine Symbole helfen, ContactFactory intuitiv zu bedienen.  Wer dennoch Rat braucht, liest in der Hilfe weiter.

adressdaten

Sinnvollerweise vergibt man wo immer möglich Tags und ergänzt Notizen. Schlagwörter dienen später dazu, Daten zu filtern. Doch die Dateneingabe allein ist nicht der Clou von ContactFactory. An vielen Stellen hat man Zugriff auf seine Daten, um Eingaben zu bearbeiten, Jahrestage einzutragen oder einander zuzuordnen. Wer sich nicht überall reingucken lassen will, kennzeichnet einen Eintrag mit “privat”, z. B. wer ist Überraschungsgast auf der Weihnachtsfeier?

Für bestimmte Zusammenhänge, wie Events, Projekte und dgl. stellt CF das Manü Kontexte zur Verfügung. Per Mausklick werden die Personen und Firmen “reinsortiert”; die einen ins Töpfchen … Es spielt keine Rolle, ob Mitarbeiter der eigenen oder einer anderen Firma am Projekt arbeiten, das System kann die Beziehungen darstellen.

Ebenso handhabt CF Aufgaben, die Personen oder Personengruppen erledigen müssen. Prima die Option: “Delegieren an”, hier macht das nicht nur der Chef;)

Die interne Kommunikation klappt über kurze Tweet-Meldungen. Das ist wie eine Art schwarzes Brett (Journal), die Notizen werden in chonologischer Reihenfolge gelistet.

Das ist in aller Kürze ein erster Einblick in ein System, auf das man wohl netzwerktechnisch gesehen nicht verzichten kann. Weiterentwicklungen und andere Neuheiten werden im Blog zu CF veröffentlicht: http://www.contactfactory.de/blog/.

Related Posts

No related posts.

1 Kommentar

diesen Artikel teilen

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Related Posts

No related posts.

Kommentare

  1. Joachim Perschbacher Montag, 12. April 2010

    Das Tool Quassum ist sicher auch einen Blick wert.

Trackbacks

keine Trackbacks

Schreiben Sie einen Kommentar!

Required

wird nicht veröffentlicht. Required

optional